drawing by petja dimitrova

»zusammen mit aktivistInnen und politikerInnen
mit prominenten und engagierten
diskutieren analysieren debattieren wir
über
forderungen protestaktionen appellationen 
in diskussionen hearings talkshows
auf dem podium im forum oder plenum 

und dann – was dann«

– May Ayim, in „Weitergehen“

Flucht- & Migrationspolitische Bewegung

FEMINISM WITHOUT BORDERS: Decolonizing Theory, Practicing Solidarity – Chandra Talpade Mohanty [zum Öffnen der .pdf bitte den Titel anklicken]

Transnational gemischte Organisierungen & Migration als ein Weg zu einer gerechten Globalisierung?

„Wenn du gekommen bist, um mir zu helfen, dann verschwendest du deine Zeit. Wenn du aber gekommen bist, weil deine Freiheit mit meiner verbunden ist, dann lass uns zusammen arbeiten“
– Der Handlungsleitstern im NoBorder. NoProblem-Netzwerk.

Die Welt mobiler FLINT*

Katarzyna Elzbieta Grabska – Time to look at girls: migrants in Bangladesh and Ethiopia

Philosophierende FLINT* der Gegenwart und islamische, feministische Theorien

Soumaya Mestiri – Einige Optionen für einen neu interpretierten dekolonialen Feminismus (deutsch) in Erscheinung.

رواية حديث العتمة لفاطنة البيه
صراخ الهوية
قراءة عاشقة ،حليمة زين العابدين

Fatna EL Bouih – Meine Unrechtserfahrung: ein Zeugnis (deutsch) in Erscheinung.

Rachida Triki – Künstlerisches Schaffen, kritische Kultur und Zivilgesellschaft (deutsch) in Erscheinung.

Weitere: Eiman Seifeldin, Amina Wadud, Asma Barlas, Hoda Badran, Fatima Mernissi, Pascale Lahoud, Saba Mahmood

Welche Antworten als Reaktion auf Vertreibung, Kriege und globale Verarmung durch wachstumsbezogene Ursachen?

Challenging militarized masculinities – Amina Mama und ein Interview zum Anhören: Feminists Respond to AFRICOM: An interview with Amina Mama

Bewegungsfreiheit allein reicht nicht: Das Verhältnis der G20 zu Afrika – Olaf Bernau

The Challange for Africa – Wangari Maathai: entnommen aus »Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika«

Adam Baher – Sudan: Proteste nach dem Blutbad

Thomas W. Pogge – Eine globale Rohstoffdividende

Städte als Orte einer neuen migrationspolitischen Phantasie?

Globale Bewegungsfreiheit & Grenzregime

Kritik der Migrationspolitik

Aufgaben Sozialer Arbeit in der Migrationspolitik

Proteste gegen Grenzregime

Bücher

glokal e. V. und Nadine Golly, u. a., Unteilbar: Bündnisse gegen Rassismus / Kübra Gümüşay, Sprache und Sein / Tajjib Salichs, Zeit der Nordwanderung / Nuruddin Farah, Netze / Naguib Mahfouz, Die Midaq-Gasse / Emmanuel Mbolela, Mein Weg vom Kongo nach Europa / Zain al-Khatir, Ums Überleben kämpfen. Meine Flucht aus dem Sudan und Libyen nach Deutschland / Kollektiv Polylog, Das ist meine Geschichte: Frauen im Gespräch über Flucht und Ankommen / Noah Sow, Deutschland Schwarz weiß: der alltägliche Rassismus / Fatma Aydemir & Hengameh Yaghoobifarah, Heimat ist Alptraum

Kurze Worte

Immer stärker achten Menschen heute darauf, dass etwa nicht nur Weiße sprechen. Vielen gilt die Durchsetzung diskursiver Diversität als Schlüssel zu einer gerechteren Gesellschaft, manchen gar als ihre Erfüllung. Doch nicht alle vermögen diese Erkenntnis auch umzusetzen. Bisweilen verkommt die Rede von der »Sichtbarmachung marginalisierter Perspektiven« zur hohlen Phrase. Denn für sie braucht es weit mehr als nur ein Mikrophon, vor das sich eine schwarze Person setzen darf.
Es braucht ein unendlich mühselig aufbauendes Vertrauensverhältnis, damit überhaupt erst ein Raum entstehen kann, den Marginalisierte als auch ihren eigenen begreifen. Das ist die Voraussetzung dafür, die eigene Sprecher*innenposition wirklich artikulieren zu können – und nicht nur der oder die »Andere« zu sein, der oder die als solche*r auch etwas sagen soll.
Das Netzwerk Afrique-Europe-Interact und seine Vorgängergruppe [No Lager] zählen zu den ersten, die ernsthaft den Versuch dauerhafter, gemischter politischer Organisierung unternommen haben. Seine Interventionen sind in den Diskussionen um Rassismus oder globale Gerechtigkeit deshalb immer eine besonders wichtige Stimme hybrider, transnationaler Perspektiven. Der Slogan von Afrique-Europe-Interact lautet »Für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung«. Er erinnert, genau wie dieser Roman es tut, daran, dass Migration der Weg zu einer gerechten Globalisierung des 21. Jahrhunderts sein kann. Sie verhindern zu wollen ist ein Kampf gegen ein besseres Morgen.

Vorwort Christian Jakob, in: »Die Suchenden« von Rodrigue Péguy Takou NDIE

Für weitere Literatur-Hinweise sind wir Ihnen und Euch sehr dankbar. ❤️❤️
Schreibt uns dazu an: nobordernoproblem[@]posteo.de