1. Tag 1 Begrüßung – Warum wir uns verkabeln
  2. Tag 2 #BlackLivesMatter und Migrantifa
  3. Vortrag, María do Mar Castro Varela: Rassismus und Solidarität in der Stadtgesellschaft und (post-)migrantische Dialogkonferenz
  4. Träume einer antirassistischen Welt mit Newroz Duman, Carola Rackete & Adam Baher. Parade für Bewegungsfreiheit
  5. Tag 2 & 3 Künstler:innen im Maloja-Netzwerk, Funk des Center for World Music Hildesheim & Organisationen

Vom 24. bis 26. Juni 2020 wollten wir mit Euch ein Festival der Vielen in Hildesheim feiern – 5 Jahre nach dem »March of Hope« zur Vernetzung für die nächsten großartigen Antiracist-Paraden von We‘ll Come United, als Antwort auf sich häufende Pogrome: nicht nur in Halle, Hanau, Hildesheim und schließlich die Kampagne #BlackLivesMatter, die eine erneute globale Macht jenseits der politischen Souveränität zeigt und die Blockade institutioneller Veränderungen aufbricht, wie zuletzt: Green Belt Movement, La Via Campesina, Peoples Global Action, die Arabellion des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizivo bis zur (sudanesischen) Aktivistin Alaa Salah, Occupy Wall Street, #metoo (NiUnaMenos), Fridays For Future, sowohl »Frauen stoppt GATS« als auch Yash Tandons Anti-WTO-Protest (Welthandelsorganisation) oder Amina Mamas feministische Bewegung gegen Militarismus (AFRICOM). Trotz der denkbar schlechten Lage in der Welt hätten wir diesen optimistischen Rückenwind für Maloja mitgenommen, ohne Frage.

Es sind die Geschichten und die Kraft der Diasporas, die das globalisierte Außen ins Innere der Städte und Dörfer bringen – und das bereits seit Langem. Sie schaffen Begegnungen, neue Beziehungen des Austausches und alle haben das Recht hier zu leben. Die plurale Gesellschaft ändert sich stets. Und wir gestalten diesen Wandel mit. Zur Lösung des Demokratieproblems gehören auch wir; aber nicht wenn weiterhin soziale Gruppen in der Wissensproduktion ausgegrenzt werden, trotz weißen Dominanzen im Unterricht diskutieren wir mit: Macig Labdrön, Yogini in Tibet, Verbreiterin der Chöd-Lehre gegen die Ego-Anhaftung, als Wurzel weltlichen Leidens, oder Rabia von Basra, Inspirationsquelle des Sufismus und Vegetarierin über Yunjidang, Kämpferin für die geschlechtliche Gleichstellung im Neokonfuzianismus, Gargi Vachaknavi, Naturphilosophin der vedischen Literatur und Brahmavadini, die berühmten Gedichtsammlungen Phillis Wheatlys, erste afroamerikanische Dichterin, die verschlüsselte Anagramm-Buchstabenfolge in »On Being Brought from Africa to America« kennen die wenigsten genauso wie die »Struggles« der Mutter Walatta Petros, Lebenskämpferin in Abessinien, gewaltvolle Vertreibung in den Sudan durch Widerstand gegen Katholizismus und König, danach flüchtend Gründerin mehrerer religiöser Gemeinschaften bis zum versklavten ersten afrodeutschen Philosophen Anton Wilhelm Amo vor 300 Jahren im benachbarten Wolfenbüttl. Und ganz ehrlich: sie müssen es wissen!

Daher ist das Maloja-Koordinierungsteam des Netzwerks NoBorder. NoProblem viel gereist, wir schleppten große Sitzkissen, Semawer (Çaykocher) und Zelte an, um uns zu vernetzen, grillten Aubergine und Kaschk mit HAWK Open, naschten Balanites mit den Diasporas, lernten viel von ihnen über traditionelle Naturmedizin, feierten in der Erstaufnahme Hochzeiten, kochten und »jazzten« an den Grenzzäunen, sammelten bei Stiftungen Gelder, eröffneten selbstorganisierte Räume des »Gemeinsamen«, bauten echte Beziehungen in einfacher Sprache für gemeinsame Aktionen auf, die auf Liebe und Respekt basieren, nicht nur auf einer politisch korrekten Theorie, diskutierten mit »Harragas« (nordafrikanische Grenzverbrenner:innen), welche zu verhindern versuchten, dass die tunesische Revolutionsregierung die unerlaubte Ausreise wieder unter Strafe stellt, nämlich die These, dass nicht die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Regionen die Entwicklung bringe, sondern Bewegungsfreiheit, mit einem offenen Tor nach Europa durch Tunesien – auch für die, die durch die Sahara kommen, gingen mit Buchgesprächen in die Abgründe unserer Gesellschaften, die vom Sudan bis nach Hildesheim sowohl das rassistische Grenzregime spürbar machten, als auch die technische Abwesenheit der Visa- und Asyl-Behörden und wollten damit von April bis Oktober 2020 im Erleben von Künsten und Nachbarschaftsorganisierung soziale Grenzen überwinden – das alles an Begegnungsorten wie dem Marienfriedhof oder Ottoplatz, um den sozialen Gruppen und Kulturschaffenden zuzurufen ihre – mit Verlaub – homogene Beobachtungs- und Debattenblase zu verlassen. Und dann noch unser selbstorganisiertes Seminar »Stadtlabor: Migration bewegt Hildesheim« mitten im Herzen der (post-)migrantischen Nordstadt, das die öffentliche Debatte, die Migration vorwiegend als Problem bewertet, versachlicht und empirisch als Normalität und Chance übersetzt sowie Wege zu einer Stadt für Alle bis ins Rathaus diskutierte. Ganz anders als die nationalistische Kiste des Innenministeriums, das federführend globale Haftlager an den Grenzen will: »Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren – bis zur letzten Patrone« (Seehofer, 2011). Noch Fragen zu Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne?

Wir sind Teil eines Bewegungsnetzwerks für die, die bleiben, kommen werden und schon immer hier waren, mit und ohne Staatsbürgerschaft, in manchen Großstädten fast die Hälfte – in Hildesheim circa 35 Prozent, darunter immer mehr Kinder mit Migrationsgeschichte. Mehrstufen-Integrationsklassen nach dem Wiener Modell haben sich fürs gemeinsame Lernen bewährt und Eltern bringen sich pädagogisch bei Kochnachmittagen transkulturell ein, so lernen alle schneller Mehrsprachigkeit. Die Migant:innenselbstorganisationen waren in den Kommunen schon längst im Wechsel von der Selbstsorge zur Fürsorge anderer oder lebten in Frankreich in den 50ern und 60ern ohne Behörden-Kontrolle mit einem hin und zurück, bevor die nationale Ebene »Willkommenskultur« buchstabieren konnte und revitalisierten in Hildesheim heruntergewirtschaftete Stadtviertel, wie die Bahnhofsallee im Sinne eines »urban recycling« und werfen zurecht die Frage auf nach urbanen Bürgerschaften („urban citizenhip“) als Vorreiter für neue postnationale Bürger:innenschaftskonzepte mit dem Potential zu einer Demokratisierung der gesamten Gesellschaft und ihrer Institutionen beizutragen.

Auf dieser Seite drehen wir den Funk und Jazz über Freiheit, über die Zukunft, vielleicht sogar über die Revolution auf, bis wieder Festivals möglich sind, vernetzen und verkabeln wir uns, wir haben keine Zeit zu verlieren. Solange Perspektivlosigkeit, diskriminierende Rhetoriken, intersektionale Ungerechtigkeiten, Deportationen und Menschen-Zoos die Luft zum Atmen nehmen, genauso wie Polizeigewalt hier wie dort oder an den Grenzen durch Necropolitik-Gesetze, geben wir nicht auf, denn »wir Alle atmen dieselbe Luft«, wie Alassane Dicko, afrique-europe-interact sagt – auch nach zwei Jahren Maloja, einer freiwilligen gemeinsamen transnationalen Organisierung, diese Seite dient hiermit dem Wissensaustausch für neue Visionen und Kampagnen mit langem Atem: Maloja ist unser Wind, der Wärme in die Gesellschaft der Vielen bringt. Denn am Ende gewinnt immer die größte Liebe auf dieser Welt: unsere Solidarität. Der Rest wird sich zeigen.

7/6/2020 #BlackLivesMatter

Wichtige Stimmen zu Kriminalisierung, Illegalität, rassistisches Grenzregime, Polizeigewalt in Asyllagern, koloniales Unrecht

07/06/2020: #BlackLivesMatter mit einem offenen Mikrofon, fast wie in kurdischen und sudanesischen Nachbarschaftskomitees.

Wichtige Gedanken zu #BLM Hildesheim zum Nachhören:

Wir danken für den Radiobeitrag vom 7/6/2020: Ghaylan, hier als NoBorder-Mitstreiter bei einer Diskussion in der Dombibliothek mit seiner Fotoausstellung »Death Trip«.*

Der Buchautor Zain al-Khatir (»Ums Überleben Kämpfen«, 2019, hier im dis:orient-Interview) moderierte das offene #BLM Hildesheim-Mikrofon, diskutierte in Berlin mit Fridays for Future Germany über Klimagerechtigkeit südlich des Mittelmeeres oder kooperiert mit Carola Rackete, Ecologist und Sea Watch Activist. Ab September 2020 ist er Teil des transkulturellen Youth Clubs.

Riadh Ben Ammar (afrique-europe-interact):

zu hören im Radiobeitrag ab Minute 7:40, reiste extra für die Demonstration nach Hildesheim, um anschließend das Ein-Personen-Theaterstück »Die Falle« vorzuführen. Herzlichen Dank an den Kurdischen Kulturverein für die Mitorganisation.

Ausschnitt aus »Die Falle«: “Wir schlafen nur, wenn die Sonne aufgeht… dann sind wir sicher, dass die Vampire nicht mehr kommen”, so Momo, Bewohner einer Geflüchtetenunterkunft. Ein Theater von Tanger nach Pirna, über die geschlossene EU-Außengrenze und ihre Missverständnisse. Betrüger*innen? Dann lass uns darüber reden! Nicht “Welcome to stay”, sondern für #Bewegungsfreiheit. Riadh freut sich über weitere Einladungen: theaterfuerbewegungsfreiheit[at]gmail.com

Der Musikpädagoge Renas selim, forschend am Center for World Music Hildesheim eröffnete die Kundgebung mit kurdischen Melodien auf der Klarinette. Auch hier zu hören:

Durch die Demonstration gründete sich Migrantifa Hildesheim. Hier könnt ihr der Lokalgruppe der Kampagne des Bewegungsnetzwerks We‘ll Come United folgen und hier kommt ihr zu einem taz-interview mit Migrantifa.

Die befreundete Band WAPANI aus Wolfsburg wünschte #BLM Hildesheim im Vorfeld der Demonstrationsvorbereitung viel Erfolg. Sie sind derzeit in einem neuen Musikprojekt involviert. Unten könnt ihr sie kontaktieren oder in Corona-Zeiten unterstützen. Auf den gestickten Shirts, welche die Band bei unserem Solidaritätsfestival im Januar 2020 trugen, steht die Überschrift: Alarm Phone Sahara. Bei der Kundgebung übergaben wir die Shirts afrique-europe-interact, darauf steht außerdem der bekannte Leitstern in Willkommens-Initiativen, den wir No Lager Bremen verdanken:

Wenn du gekommen bist, um mir zu helfen, dann verschwendest du deine Zeit. Wenn du aber gekommen bist, weil deine Freiheit mit meiner verbunden ist, dann lass uns zusammen arbeiten.

(AUSTRALISCHE) MURRI-AKTIVISTIN LILLA WATSON

Viele Einzelpersonen organisierten sich in neuen Bündnissen, darunter der Somalische Verein. Um langfristig notwendige Allianzen für die vielen Formen von Diskriminierungen zu organisieren, braucht es eine intersektionale Sichtweise, wie sie Natasha A. Kelly beim Kongress »Zukunft für Alle« fordert: “Wir können Umwelt-Fragen nicht ohne Versklavung und Kolonialisierung betrachten: Beides ermöglichte erst Industrialisierung.” Während die Debatte der Klimakrise hier durch die Verursacher und Folgen dominiert wird, gehe es in Somalia wie die Community uns vor Augen führt schon jetzt um konkrete Lösungen für die Millionen von Binnenvertriebenen aufgrund der Ernteausfälle, die medico international mit NAPAD (Nomadic Assistance for Peace and Development) hier diskutiert. Das Sudanhaus Hildesheim machte wiederum auf das Dschazira-Projekt, eines der weltweit größten Bewässerungsprojekte aufmerksam.

„Hier Leben – Zur Lage der Menschen mit Fluchtgeschichte heute“
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Lokale (Post-)migrantische Dialogkonferenz Hildesheim, Juni 2020 mit vielen Vertreter:innen

ab 43:33 Vortrag, María do Mar Castro Varela: Rassismus und Solidarität in der Stadtgesellschaft
ab 01:13:59 Online-Diskussion mit Vertreter:innen verschiedener Institutionen/Organisationen und der Kommune Hildesheim

Brücke der Kulturen Hildesheim e.V., ein Verbund vieler Migrant:innenorganisationen ist mit dem samo.faPlus Projekt Organisatorin der Konferenz

Unterstützt bitte unsere Mitstreiter*innen im Maloja-Netzwerk,
Kooperationen oder jeder Betrag ist willkommen:

12/6/2020 Adam Baher,
Sudan Uprising zu seinen Träumen einer antirassistischen Welt

Zain al-Khatir im Buchgespräch 2019 in Berlin mit Adam Baher, auch aktiv bei Alarm Phone und Refugee Movement Berlin bei unserer Kooperationspartner*in Sandalia Un‘isola a berlino.
#BlackLivesMatter: Wie halten wir den antirassistschen Diskurs aufrecht?  Wir sprechen mit dem Antira- und Postkolonial-Trainer & Aktivisten Adam Baher. Das Interview mit Adam Baher ist auf Englisch, es folgt eine Zusammenfassung auf Deutsch.

1/7/2020 Carola Rackete
im Gespräch u.A. mit Newroz Duman, Bewegungsnetzwerk We‘ll Come United und Initiative 19. Februar Hanau

Kontakt: mail(at)welcome-united(dot)org, IBAN: DE81 4306 0967 4005 7941 01 (Stichwort We‘ll Come United)

∞ Riadh Ben Ammar,
afrique-europe-interact, bereitet u.A. den Kongress »Zukunft für Alle« 2020 in Leipzig zum Themenstrang Bewegungsfreiheit vor

Riadh Ben Ammar 2018 in Leipzig auf der Parade für Bewegungsfreiheit, anschließend mit dem Ein-Personen-Theaterstück »Eldorado Europa«.
Kontakt: info[@]afrique-europe-interact.net, Globale Gerechtigkeit e. V. IBAN: DE67 4306 0967 2032 2373 00

Viele Diaspora-Künstler*innen – auch in unserem Maloja-Netzwerk sind derzeit auf Solidarität für ihre Projekte angewiesen.

2/11/2019 Abbass Anoor (Frankfurt)
NBNP-Konzert im Studio Hildesheim, Peace&Peace

Kontakt: sagargat@yahoo.fr oder info@bridgesmusikverbindet.de

24/1/2020 WAPANI-Band (Wolfsburg)
Premiere auf dem Trillkegut des NBNP-Solidaritätsfestivals …

Das war supi! Kontakt: 05361-8916369

… auch dabei war:
Jaamann (Berlin),
Techno Music Dj and Producer, weltklasse …

Kontakt: gafycool03@gmail.com

… sowie:
Krawalle & Liebe (Berlin),
riot bounce with groovey remixes, großartig …

Kontakt: krawalleliebe@riseup.net

… und:
Benjamin Frnkln (Hildesheim),
DJ and singer- songwriter (Afro House Rise). Dancig!

Kontakt: bprivate@me.com

Organisationen in Hildesheim:

Beirat für Migration der Stadt Hildesheim

Über beiratmigration.hi@gmail.com können Sie den Migrationsbeirat kontaktieren, falls Sie Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen von Menschen mit Migrationsgeschichte erfahren. Es werden auch offene Sprechstunden angeboten.

Der Migrationsbeirat unterstützt die Förderung von Demokratie und Weltoffenheit in Hildesheim. Zum Beispiel befürwortet der Beirat die Idee zur Ausweitung des kommunalen Wahlrechts für Menschen mit Migrationsgeschichte. Gesellschaftliche Teilhabe und politische Partizipation von neu zugewanderten oder länger in Hildesheim lebenden Menschen mit Migrationsgeschichte, sind ein wesentliches Anliegen des Beirats. Beispielsweise setzt sich der Beirat für Migration für einen herkunftssprachlichen Unterricht für Kinder mit Migrationsgeschichte ein.

NoBorder. NoProblem, transnationales Netzwerk,
zu Hause in Hildesheim.

Urban Places Reloaded – Hildesheimer Platzgespräche und Konzerte auf dem Angoulêmeplatz. Hier geht’s zur Veranstaltung vom 10. bis 20. September

Stadtlabor Migration bewegt Göttingen, mit dem wir kooperierten und diese lesenswerte Broschüre herausgab:

Broschüre: Was macht eine Stadt für alle aus? Impulse und Empfehlungen für ein solidarisches Göttingen

CANDY – Kampagne für migrantische Kämpfe in Griechenland, auf der Balkanroute & überall
cantevictsolidarity(at)riseup(dot)net,
Basis in Göttingen

25.-29.08.2020: Online-Kongress »Zukunft für Alle«, Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig

https://zukunftfueralle.jetzt

Ihr organisiert Euch und habt einen Beitrag? Dann schreibt uns eine Nachricht an festival-miflur@posteo.de

Omid Niavarani – World percussion mit Zema (München)

Kontakt: zemaquartet@gmail.com

Hosain 0093 des Hamburger Rap-Kollektivs “Rap!Fugees”

kontakt@rapfugees.org 

Ezé Wendtoin, Liedermacher und Musiker, Schauspieler, Moderator und Märchenerzähler

booking@trikont.de

Jamila & The Other Heroes, PSYCHEDELIC DESERT FUNK (Berlin)

info@black-forest-voodoo.de

Shkoon, Oriental Slow House (Hamburg)

sanny@captbook.de

*Alle Rechte des Mitschnitts bei www.tonkuhle.de, wir danken Ghaylan und Brücke Kulturen e.V. für den Beitrag. Kontakt zu Ghaylan: info@tonkuhle.de