Für humanitäre Unterstützung von Menschen auf der Flucht, an europäischen Grenzen.

 


Über das Projekt

Menschen auf der Flucht stoßen auf der Suche nach Sicherheit und einem menschenwürdigen Leben täglich auf Grenzen. Kälte und Witterung der Wintermonate stellen Geflüchtete und Helfende gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Denn sehr oft fehlt es den Menschen in den Aufnahmelagern und „wild“ entstandenen Camps an lebenswichtigen Ressourcen, wie Essen und warmer Kleidung. Dass dieser Zustand mehr als aktuell ist, wissen wir aus eigener Erfahrung.

Wir sind ein unabhängiges, studentisches Kollektiv, vorwiegend bestehend aus Studierenden der Studiengänge Kulturwissenschaften, Philosophie und Soziale Arbeit in Hildesheim. Gemeinsam wollen wir unsere unterschiedlichen, akademischen Ausbildungen nutzen, um über den universitären Rahmen hinaus Menschen in Not zu helfen. Mit unserem Projekt No border. No problem. versuchen wir zwischen Aktivist*innen an europäischen Geflüchtetencamps und Menschen hier Vorort zu vermitteln. Unsere Arbeit besteht einerseits darin, öffentlichkeitswirksam auf die Situation von Geflüchteten in Europa hinzuweisen. Andererseits haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, durch Benefizveranstaltungen (Solipartys) und Spendenaufrufe Geld und Sachspenden zu akquirieren, um kontinuierlich Unterstützung leisten zu können.

Von Februar bis April 2018 hat eine Gruppe Aktivist*innen in Ventimiglia, eine italienische Küstenstadt an der französischen Grenze, Menschen humanitär unterstützt. Zu der Zeit lebten dort rund 300 Geflüchtete unter einer Schnellstraßen-Brücke und warteten auf ihre Weiterreise nach Frankreich. Die Aktivist*innen haben vorhandene Strukturen unterstützt und sind eigene Projekte angegangen.  Die Erfahrungen dieser Gruppe können unter Berichte und Aktuelles verfolgt werden. Ebenfalls empfielt sich der Besuch unserer Ausstellung “Unter der Brücke kann man die Sterne nicht sehen.” Sie erzählt von den Lebenssituation in Ventimiglia aus der Perspektive von Flüchtenden und Aktivist*innen.

Auch im vergangenen Sommer und Herbst 2018 waren wieder verschiedene Gruppen Aktivist*innen in Italien und Frankreich im Einsatz, die von uns unterstützt wurden. Eine Gruppe war erneut in Ventimiglia und Umgebung aktiv. Eine weitere in der nordfranzösischen Stadt Caen, in der Normandie.
Mehr über die Arbeit an den europäischen Grenzen und alle Berichte dieser Gruppen finden Sie unter Berichte und Aktuelles.
Außerdem gibt eine Multimediale Reportage einen sehr detaillierten Einblick in die bisherige Arbeit.

Um Aktivist*innen vor Ort weiterhin gut unterstützen zu können, brauchen wir jede Hilfe!
Wir freuen uns über Zuwachs, Geld- und Sachspenden.

Wenn Sie uns mit Geld- und Sachspenden untersützen, werden diese entweder direkt an Aktivist*innen vor Ort zur unmittelbaren Ausgabe weitergegeben oder sie werden verwendet um Solipartys zu ermöglichen.  Bei diesen Veranstaltungen geht es zum einen darum, einen öffentlichen Raum zu schaffen, der sich dem Thema Flucht und Migration widmet und zum anderen darum, Mittel für Aktivist*innen bereitzustellen. Mittel für die Ausgabe von warmen Mahlzeiten und für das Einrichten von mobilen Duschen sowie warme Kleidung und Decken.

Wenn Sie uns mit Geld- und Sachspenden unterstützen möchten finden Sie hier mehr Informationen oder Sie können uns hier kontaktieren.

 

Wir danken für die Unterstützung:

Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Hildesheim e.V.